Der Autor hat das Werk nach langjähriger Recherche 2024 veröffentlicht. Es geht umfang-reich und detailliert der Frage nach, wie die Elbe-Weser Region nationalsozialistisch wurde. Das Buch beschreibt das weite Spektrum der zahlreichen politischen Gruppierungen im Elbe-Weser-Raum in der Zeit der Weimarer Republik. Insbesondere richtet es den Blick auf das radikale rechte Lager, in dem eine fast unüberschaubare Vielzahl von Parteien, Verbündeten und Netzwerken aktiv war. Zusammen mit der Wirtschafts- und Staatskrise der späten 1920er- und frühen 1930er Jahre bildete diese „völkische Bewegung“ den Nährboden für
den Aufstieg der Nationalsozia- listen.
Bei seinem Vortrag im Findorff-Haus in Iselersheim wird
die Entwicklung im Raum Bremervörde im Fokus stehen.
Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Das Thema der diesjährigen Sonderausstellung lautet
"Papier ist geduldig".
Im Obergeschoss des Findorff-Hauses kann die Dauerausstellung zum Leben und Wirken des Moorkommissars Jürgen-Christian Findorff besichtigt werden.
In der Remise wird der von Werner Hasselmann und seinen Helfern restaurierte Deutz-Motor im Einsatz sein.
Der erste Öffnungstag ist der 10.05.2026. Weitere Öffnungstage sind der 07.06., 05.07., 02.08., 16.08., 06.09. und der 04.10.2026.
Geöffnet ist jeweils von 14 - 17 Uhr. An allen Tagen wird Kaffee und Kuchen angeboten.
Am 02.10.2021 wurden zur Erinnerung an die Iselershei-merin Annemarie Gerken und an den polnischen Kriegsgefange-nen Stefan Szablewski, die beide während der NS-Herrschaft gewaltsam zu Tode kamen, vor dem Findorff-Haus Stolpersteine verlegt. Der Initiator der Stolperstein-Aktion, Gunter Demnig, war persönlich vor Ort und setzte die Messingtafeln ein.
Weitere Informationen zum Schicksal von Annemarie Gerken und Stefan Szablewski gibt es auf der Seite des Heimatvereins.
Auf Initiative von Werner Hasselmann hat sich eine Gruppe von Technik-Interessierten zusammengefunden, und den alten Deutz-Motor aus dem Jahr 1932 restauriert. Er ist in der Remise neben dem Heimathaus aufgebaut und wird an den Öffnungstagen des Findorff-Hauses und nach Absprache in Betrieb genommen.
Weitere Informationen dazu gibt es auf der Seite des Heimatvereins.
v. links: Hans-Peter Klotzki, Werner Hasselmann, Tristan Wedmann, Hermann Röttjer, Hans-Dieter Eckhoff, Hans-Hinrich Stockfisch, Joachim Hoops





